Reise 1989

Zur ersten Reise nach Stargard

Meine Großmutter Gerda Volkmann, verwitwete Hoppe und geborene Groll betrat zusammen mit ihrer Schwester Dora Hoppe, geborene Groll, nach 44 Jahren erstmalig wieder Stargard.

Ich selbst habe das damals gar nicht mitbekommen. Meine Oma war sowieso immer grundsätzlich näher an den beiden jüngeren Brüdern meines Vaters und deren Kindern - meinen Cousinen - als an der Familie des ältesten Sohnes. Warum auch immer.

Erst sehr viel später erzählte mir mein Vater davon und ich erhielt die alten Aufnahmen des Besuches. Teilweise waren die Bilder total farbstichig, besser als in diesem hier gezeigten Zustand habe ich sie mit einer Bildbearbeitung nicht hinbekommen. Dennoch sind sie im Vergleich zum Originalzustand hervorragend geworden.

Stargard war 1989 noch nicht ohne Weiteres so einfach zu bereisen. Beide Frauen hatten sich einer organisierten Reisegruppe mit eine Reise nach Stettin angeschlossen. In Stettin haben sie sich von der Reisegruppe getrennt und sind mit einem Taxi nach Stargard gefahren. Dort haben sie fast alle Bezugspunkte ihrer Familie besucht (nur Dolgen im ehemaligen Kreis Dramburg nicht).

Oma hat sich nicht getraut, die Bewohner des Langemarckplatzes 12 (oder auch Moltkestraße 23) aufzusuchen. Meine Tante dagegen klingelte an ihrer ehemaligen Wohnungstür am Franz-Seldte-Weg und wurde auch hinein gebeten. Aus ihren Erzählungen erfuhr mein Vater, dass sich nach 44 Jahren an der Wohnung nur wenig verändert hatte.

Sogar die alten Tapeten aus Februar 1945 waren noch vorhanden! Dies mit den erkennbar hellen Flecken, wo früher ihre Familienbilder hingen.

Nachvollziehbar, dass dieser Besuch in alter Heimat stark emotional war. Nach meinem Wissen war dies dann auch das letzte Mal, dass beide in Stargard waren.

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Am Mühlentor mit Blickrichtung Altstadt

An der Ihna mit Blick auf die Brücke der Mühlengasse.

Anlagen an der Ihna.

Der Bahnhof.

Die Bahnhofsunterführung mit Blickrichtung Innenstadt.

Blick auf die Westmauer

Breite Straße mit Blick auf die Johanniskirche

Franz-Seldte-Weg - Wohnung von Dora Hoppe

Auf dem Friedhof. Hier - an dieser Stelle - waren zwei Kinder von Gerda Hoppe beerdigt, die im Kleinkindalter verstorben waren.

Das ehemalige Arsenal und damalige Gefängnis.

Gerichtsplatz mit Blickrichtung Kalkenberg

Johannesstraße

Gerichtsplatz mit Blickrichtung Kreisel (ehemals A. H.-Platz). In dem Eckhaus links könnte das damalige Schuhgeschäft gewesen sein, in dem Gerda Hoppe in den 20er-30erJahren gelernt und gearbeitet hat.

Gerichtsplatz mit Blick auf die Straße zum Johannestor und Blick auf die Heilig-Geist-Kirche.

Nochmals Johannesstraße mit anderer Blickrichtung.

Johannestor

Kalkenberg

Karorsche Mühle

Grenadierkaserne. Aus Blickrichtung Bahnunterführung.

Klein Mühle

Moltkestraße 23 (Langemarckplatz 12). Familie Paul Hoppe wohnte im rechten Hauseingang zunächst in 3. Stock links (unter den Dach). Später im 2. Stock links. Im 2. Stock rechts wohnte die Familie Janneck, die in der Bahnhofstraße einen Fahrradhandel betrieben.

Die gräserne kleine "Insel" vor dem Häuserblock ist ein Kreisel, so wie er auch 1945 existierte. Eigentümer des Wohnblocks und Vermieter war der Bäckermeister Willi Hell.

Wasserturm am Güterbahnhof

Peter-Gröning-Platz mit der "Siedlungsschule".

Luisenplatz. Von hier ging es in die Schmelingsgasse.

Preußenweg

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